Der „Klima schützen für MOrgen“ Tipp des Monats November / Dezember: Weihnachtszeit ist Zeit zum Teilen

Der Klima schützen für MOrgen Tipp des Monats soll Alltagssituationen widerspiegeln und gleichzeitig einen kleinen Tipp zum bewussteren Umgang mit Umwelt und Klima geben. Er lädt zum Nachmachen und Weitergeben ein.

Bei mir zu Hause ist es kein Problem! Meine Frau und ich teilen uns ein Auto. Ein zweites Auto wäre manchmal praktisch, brauchen und wollen tuen wir es in unserer aktuellen Lebenssituation aber nicht. Viele kennen dieses Prinzip auch. Man spricht sich ab und findet gemeinsam Lösungen. Was beim Auto meist problemlos funktioniert, sollte doch bei Gegenständen die man deutlich seltener nutzt, schon gar kein Problem sein. Und genau da knüpft der Klimaschutztipp kurz vor dem Weihnachtsfest an, der auch irgendwie zu Weihnachten passt.

Der Rasenmäher ist ein typisches Beispiel. Ich stelle mal die These auf, dass man es schafft seinen Rasen im Laufe eines Tages zu mähen. Warum sollte dann nicht der Nachbar am nächsten Tag oder in der nächsten Woche (sollte die eigene Fläche doch mal zu groß sein) seinen Rasen mit dem gleichen Gerät kürzen können? Das würde bei der Produktion den CO2 Ausstoß verringern und auch die Kosten für die Anschaffung könnte man sich zur Hälfte sparen. Auch Kosten für die Reparatur könnte man dann mit dem Nachbarn teilen.

Auch ohne Garten kann man teilen. Ein gutes Beispiel dafür ist Werkzeug. Eins der meistgekauften (Elektro-)Werkzeuge sind Bohrmaschine und/oder Akkuschrauber. Meistens nutzt man die Geräte nur wenige Male im Jahr. Manchmal sogar gar nicht und die Geräte liegen im Keller oder in der Kammer einfach herum. Auch hier kann man sowohl Anschaffungskosten, als auch CO2 Emissionen sparen, wenn man sie teilt. Gerade bei akkubetriebenen Geräten erhöht sich die die Lebensdauer des Akkus, wenn er regelmäßig ent- und beladen wird.

Weitere Beispiele von Objekten die man gemeinsam nutzen kann sind Spiele oder Spielgeräte, wie Badminton Schläger, Bücher, Instrumente, Fahrräder etc. Quasi alles, was man nicht alltäglich in Gebrauch hat.

Übrigens im Rathaus wird auch geteilt: Die Drucker und Kopierer sind größtenteils aus den Büros verschwunden und stehen nun gemeinsam für alle in den Kopierräumen. Vielleicht ein gutes Beispiel für die Teeküchen, denn da wird leider häufig gezeigt, dass nicht immer geteilt wird. Vielleicht hilft ja dieser kleine Tipp, um den ein oder anderen dazu zu bewegen, sich zumindest mit der Zimmerkollegin / dem Zimmerkollegen die Kaffeemaschine bzw. den Wasserkocher zu teilen. Ich kann da aus Erfahrung sprechen: Das funktioniert!

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