Wir wollen für eine nahtlose Fortsetzung der Jugendarbeit in Repelen sorgen

Die Zukunft der Dorfschule in Repelen ist aus meiner Sicht derzeit ein sehr wichtiges Thema aus dem Kinder- und Jugendbereich. Aktuell betreibt die AWO das Jugendzentrum gemeinsam mit der Evangelischen Kirche. Leider hat die Kooperation nicht funktioniert. Mit dem Kündigungsschreiben der Kirche endet der Vertrag spätestens zum 30. Juni 2012. Damit läuft auch der Hauptvertrag zwischen Stadt und AWO automatisch zum gleichen Termin aus.

Ich bedaure, dass trotz außergewöhnlicher Bemühungen und Unterstützung unter anderem durch den Jugendbereich der Stadt die Kooperation gescheitert ist. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in keinem anderen Jugendzentrum mehr Zeit in die fachliche Begleitung investiert als in der Dorfschule. Trotz zahlreicher Sitzungen und einer intensiven Mediation war es nicht möglich, vor allem eine gemeinsame pädagogische Grundausrichtung zu entwickeln.

Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten:  Zunächst wollen wir helfen, dass der Betrieb bis zum Ende der Vertragszeit konstruktiv im Sinne der Kinder und Jugendlichen weiterläuft. Aus fachlicher Sicht muss dann alles daran gesetzt werden, das Angebot der offenen Jugendarbeit in Repelen nahtlos fortzusetzen. Eine städtische Trägerschaft ist aus Sicht der Fachverwaltung denkbar, denn durch unser Sozialraumteam vor Ort verfügen wir über eine ausgezeichnete Vernetzung im Stadtteil. Sicher sind auch andere Lösungen möglich. Diese werden wir in öffentlicher Sitzung im nächsten Jugendhilfeausschuss am 15. März 2012 diskutieren.

Kornelia zum Kolk
Jugenddezernentin

 

4 Kommentare

  1. Marcus Koopmann schreibt am 11. Dezember 2011 um 13:56

    Sehr geehrte Frau zum Kolk,

    Danke für Ihren Beitrag.
    Worin bestanden denn die Differenzen zwischen den beiden Trägern in der Ausrichtung der Jugendarbeit?

  2. Kornelia zum Kolk schreibt am 13. Dezember 2011 um 13:59

    Hallo Herr Koopmann,

    eine Kooperation von zwei oder mehr Trägern ist immer ein schwieriges Unterfangen. Hier haben die pädagogischen Ansätze eines „weltlichen“ Trägers und eines kirchlichen nicht zusammengeführt werden können, obwohl alle Beteiligten den Prozess mit sehr hohem Aufwand betrieben haben.

  3. Marcus Koopmann schreibt am 13. Dezember 2011 um 23:12

    Hallo Frau zum Kolk,

    ja, das konnte ich schon dem ersten Posting entnehmen. Aber was waren denn nun konkret die strittigen Themen in der Ausrichtung der Arbeit? Was wollten die einen, was die anderen nicht wollten und andersrum?

  4. Kornelia zum Kolk schreibt am 15. Dezember 2011 um 18:32

    Hallo Herr Koopmann,

    für mich und meinen Fachbereich steht die fachliche Verantwortung für die weiteren Abläufe auch im Miteinander der noch bis Juni tätigen Träger absolut im Vordergrund. Ich bitte um Verständnis, dass ich mich deshalb nicht zu den Konflikpunkten der Vergangenheit äußern möchte. Das wäre in der jetzigen Situation und für die zukünftige Arbeit im Stadtteil nicht förderlich.

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