Moers im Visier der Rechten – und im Kampf gegen die braune Soße

Moers soll auch im Visier der Zwickauer Neonazi-Zelle „Nationalsozialistischer Hintergrund" sein. Diesen Hinweis habe ich gestern durch ein Schreiben der Kreispolizei erhalten. Es handelt sich in Moers nicht um Einzelpersonen, sondern um Institutionen. Auch die Stadtverwaltung selbst ist wohl gemeint. Ich sehe in dieser Meldung jedoch keine konkrete Gefahr, dennoch ist es meine Pflicht, darüber zu informieren.

Was mich wirklich erschreckt und mit großer Sorge erfüllt, ist, wie sich die „braune Soße“ über unser Land verteilt. Als Familienvater ist der Gedanke, dass rechte Rattenfänger ihre kranken Ideologien in den Köpfen unserer Kinder festsetzen wollen, schier unerträglich.

Als Bürgermeister der Stadt Moers habe ich trotzdem Grund, ein wenig Optimismus zu verbreiten. Das „Moerser Signal gegen Extremismus und für Demokratie“ leuchtet nun bereits im dritten Jahr ganz hell. Und aus meiner Sicht haben die Aktivitäten in diesem Jahr noch einmal weiter Fahrt aufgenommen. Der Sampler „Demokratie rockt“ ist ein hörbarer Beweis für die Wehrhaftigkeit unserer jungen Moerser. Solche und viele andere Aktionen schützen gerade die Jugend vor dem Einfluss dieser Verbrecher.

Ich freue mich übrigens sehr, dass das „Moerser Signal“ mittlerweile auch im Landtag wahrgenommen wird. Das Integrationsministerium hat die Schirmherrschaft für 2012 zugesagt. Und unser Landtagsabgeordneter Ibrahim Yetim bemüht sich derzeit um Spenden. Das ist zusätzliche Motivation für alle Beteiligten, weiter intensiv gegen das rechte Gedankengut zu kämpfen.

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