Offene Worte zum Sportzentrum Rheinkamp

Offene Worte: Morgen (30. Juli) werde ich in einem Exklusiv-Interview in der Rheinischen Post zu den Gründen der Schließung des Sportzentrums Rheinkamp Stellung nehmen. Nach wie vor gibt es leider in der Öffentlichkeit Spekulationen über die Hintergründe – teils aus Unwissen, teils aus mangelnder Fachkenntnis oder sogar wider besseren Wissens. Letzteres finde ich verwerflich. Ein Redakteur einer anderen Zeitung formuliert Schlagzeilen, wo es keine gibt.

Letztlich reduzieren sich die Gründe auf ein technisches Problem: In Rheinkamp wurde Anfang der 70er Jahre eine Sportanlage in Billigbauweise errichtet, die ihre vorgegebene Lebenserwartung bei Weitem überschritten hatte. Auch der Umbau Anfang der 80er Jahre half da wenig. Gravierende Brandschutzmängel wurden nicht beseitigt. Das Ende vom Lied war die notwendige Schließung im April 2008. Heute bleibt festzuhalten, dass die Bauaufsicht und Feuerwehr immer einig in der Bewertung des Zustandes waren.

Zu diesem Team gehörte auch Martin Höschen, Fachdienstleiter „Bauaufsicht“ des Fachdienstes „Vermessung und Bauaufsicht“, der viele Jahre an dieser Stelle gearbeitet hat. Er wird die Stadt Moers zum Ende des Jahres wegen einer anderen Tätigkeit verlassen.

Zu dem in seinem an mich gerichteten, persönlichen Schreiben, das erstmals am 26. Juli in der Presse seine Veröffentlichung fand, kann ich mich öffentlich nicht äußern. Auch zu dem darin erwähnten Termin darf und kann ich mich aus personalrechtlichen Gründen öffentlich nicht äußern. Hierbei handelte es sich um ein Personalgespräch. Ebenso wenig ist es mir möglich, zu der angeblich offenen Frage seiner „fünfjährigen Leidenszeit“ Stellung zu nehmen.

Zusammenfassend bleibt zu diesem Themenkomplex festzuhalten, dass es aus meiner Sicht keine offenen Fragen gibt. Auch wenn es von Journalisten einer örtlichen Tageszeitung nach wie vor wider besseren Wissens behauptet wird.

3 Kommentare

  1. Pickel Karlheinz schreibt am 30. Juli 2011 um 22:38

    Erstaunlich ist, dass gerade die NRZ nicht locker ist, da ja bekannt ist, dass diese Zeitung (Oppers) ja gerade der SPD zugetan ist. Scheint doch mehr an der Sache dran zu sein, als vom Bürgermeister und seinem ersten Beige- ordneten zugegeben. Wann kommen weitere Details? Auch der Umzug und das „geeiere“ mit der AWO lässt vermuten, dass da Rechnungen beglichen werden sollten. Stimmt leider vieles nicht mehr in Moers. Es ist an der Zeit, dass die „führenden Köpfe“ ausgetauscht werden.

  2. Leibniz schreibt am 3. August 2011 um 20:58

    Und der nächste Skandal bahnt sich schon an. Da will die ENNI im neuen Rheinkamper Bad ein Blockheizkraftwerk mit Gaskessel bauen. Ein Prestigeobjekt, das Hunderttausende kostet. Angeblich ein „Energetisches Prunkstück“ mit „hoher Energieausbeute“. Dabei liegt die weitaus umweltfreundlichere Fernwärme aus Abwärme u.a. aus dem Bio-HKW am Eurotec! direkt vor der Tür. Das alte Bad war auch an Fernwärme angeschlossen. Aber hier zählen für ENNI wohl eher die eigenen Profite als die Umwelt.

  3. Erfolgshascher schreibt am 29. Januar 2012 um 17:34

    Wieso darf der Bürgermeister seine illegalen Machenschaften auf der offiziellen Moers – Seite auch noch rechtfertigen??? Dafür sind die Seiten der SPD!!!

    Wieso darf der Bürgermeister Journalisten auf der offiziellen Moers – Seite diffamieren???

    Wieso darf der Bürgermeister seine persönliche Meinung („angeblich“) auf der offiziellen Moers – Seite äußern, obwohl er selber schreibt, er darf sich dazu nicht äußern???

    Zeigt dieses alles sein Selbstverständnis und seinen fortgesetzten bedenkenlosen Umgang mit öffentlichen Mitteln???

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