Kö und „Horten“: Zwei große Chancen für Moers!

C & A-Gebäude und Hortengebäude in Moers

Ich kann mich kaum noch an „Leben“ im alten „Horten“-Haus erinnern! Aber tatsächlich kann es dort bald wieder „rund“ gehen. Dasselbe gilt für das ehemalige „Post“-Gebäude und das dahinterliegende Areal am Königlichen Hof. Sinnvolle Ansätze einer städtebaulichen Entwicklung mit Stärkung des Einzelhandels liegen vor und werden im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt (Donnerstag, 30. Juni) vorgestellt bzw. erneut diskutiert. Noch ist der Weg lang, aber die Chancen sind besser denn je – vor allem am „Horten“-Haus.

Die Beseitigung der vier großen Leerstände in der Innenstadt war schon zu Beginn meiner Amtszeit als Bürgermeister ein Oberziel. Verschwunden sind die Schandflecken „Wilhelm-Schroeder-Bad“ (Bildungszentrum) und „Kaufhalle“ (C&A). Während vor allem Letzteres für die „1a“-Lage in der Steinstraße ein wichtiger Meilenstein war, so wäre die „Horten“-Entwicklung für das Eingangstor in die Innenstadt von großer Bedeutung. Die vom privaten Investor angedachte „GrafenGalerie“ u.a. mit einem großen Lebensmittelmarkt und einem Elektrofachmarkt würde auch die intensiven Bemühungen der Geschäftsleute in der Homberger Straße unterstützen. Frei nach dem Motto „Konkurrenz belebt das Geschäft“ könnten die Pläne am Kö die Stadt weiter aufwerten.

Natürlich sind noch Grundlegendes und viele Details zu klären. Grundsätzlich gilt: Alle können bei den Projekten gewinnen – Bürger, Geschäftsleute, Investoren und die Stadt. Ich glaube an den Schub für Moers und hoffe sehr, dass sich auch die Politik dieser Auffassung anschließen kann und uns als Verwaltung beauftragt, die nächsten Schritte anzugehen. Wir sind vorbereitet und werden die Entwicklung tatkräftig unterstützen.

2 Kommentare

  1. nachdenkender schreibt am 24. Juni 2011 um 22:24

    Sehr geehrter Herr Ballhaus,

    ich kann nachvollziehen, dass sie froh sind die “ Brachflächen bzw. Leerstände beseitigen zu können, wen es auch wirklich funktioniert, aber warten wir ab, denn Investoren denken wirtschaftlich, nicht städtebaulich. Schade ist, zu sehen, dass sie die Chance, die sich aus den Diskussionen im Rahmen des Matserplanes Innens

  2. nachdenkender schreibt am 24. Juni 2011 um 22:37

    hier die Fortsetzung

    Schade ist zu sehen, dass sie und die Verwaltung die Chance, die sich aus den Diskussionen im Rahmen des MoersKonzeptInnenstadt/ Masterplan ergeben haben in den folgenden Jahren nicht genutzt haben. Entwicklung heißt Fortschritt und Vorausschauen, was aber gerade passiert ,wenn es passiert, bedeutet Rückschritt. Sichtbar wird das wahrscheinlich aber erst später. Manchmal sollte man doch, wie in einem ihrer vorherigen Beiträge “ über den Tellerrand schauen“.

Einen Kommentar schreiben

Schön wäre es, wenn Sie Ihre Beiträge so gestalten, dass auch die Interessen behinderter Menschen berücksichtigt werden. Wie dies geht, sagen wir Ihnen auf unserer Seite "Ihr Beitrag zur Barrierefreiheit".

Felder mit einem * sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

Kommentarformular


Teilen Sie uns bei:

.