Handeln für Moers

Ich habe nach den Berichterstattungen der letzten Tage noch intensiver als üblich überlegt, was man tun oder sagen soll. Ich bin meinen Aufgaben als Bürgermeister aber im normalen Umfang nachgegangen. Ich habe alle Termine wahrgenommen, die ich schon vorher geplant hatte. Derzeit befinde ich mich auf einer Dienstreise in unsere englische Partnerstadt Knowsley. Gestern (Mittwoch) habe ich mich mit Bürgerinnen und Bürgern getroffen, die mir über Spannungen und Probleme in Repelen berichteten. Am Dienstag werde ich den Startschuss für „Segway“-Touren durch Moers geben.

Natürlich kann ich nach den Berichterstattungen über die Machenschaften eines Krefelder Anwalts, der auch von der Stadt Moers beauftragt wurde, nicht so frei und locker meinen Amtsgeschäften nachgehen wie gewohnt. Aber selbstverständlich mache ich meine Arbeit. Abgetaucht und in der Deckung sei ich, so habe ich es hingegen in den letzten Tagen lesen können. Richtig ist, dass die Medien nicht alle Antworten bekommen haben, die sie gerne hätten. Ich habe jedoch alle nachgefragten Verwaltungsvorgänge – wie gewünscht – offengelegt:

  • Daten,
  • Gründe der Beauftragungen,
  • die Gutachten und sogar
  • Kontobelege.

Zum „Fall“ gibt es derzeit keine weiteren Erklärungen. Eine ausführliche Stellungnahme geht am Montag an den Landrat. Ich weiß, dass die Vorwürfe gegen meine Person grundlos sind.

Glück Auf!

2 Kommentare

  1. Tina schreibt am 26. Mai 2011 um 09:07

    Wenn ich heute die Berichterstattung in der NRZ lese, frage ich mich, welche großen Fragen jetzt noch nicht beantwortet sind Geht es eigentlich noch um die Frage Korruption ja/nein oder nur noch darum, ob der Bürgermeister (oder die Verwaltung) schlecht gearbeitet hat? Oder nur noch um politische Spielchen?

    Wenn Herr Ballhaus von der Spende nichts wusste (man mag es ja glauben oder nicht), ist doch rechtlich nichts an der Auftragsvergabe zu beanstanden, oder?

    Ganz komisch finde ich, was über Herrn Kanski vom Bund der Steuerzahler in der Zeitung stand: „Bislang habe für den Bund Köln immer als Hochburg der Korruption gegolten, nun sehe man Moers und Duisburg als Ort des Filzes, der Amigo-Affären und der Vetternwirtschaft.“ Weiß der mehr als die Zeitungsleser der NRZ oder möchte sich da einer wichtig machen?

    Für einen politischen Laien ist das gar nicht mehr verständlich.

  2. Norbert Ballhaus schreibt am 26. Mai 2011 um 11:25

    Liebe Tina,

    danke für den Eintrag. Ich werde auch morgen noch einmal einen Blog-Beitrag zu diesem Thema schreiben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Ballhaus

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