Trauer und der Verbundenheit mit den Menschen in Japan

Weit weg und doch sehr nah! Die Ereignisse in Japan lassen so manche Themen bei uns vor Ort nichtig erscheinen. Die Bilder nach dem Tsunami und vor allem nach der anschließenden Nuklearkatastrophe schocken mich auch jetzt noch jeden Tag von Neuem. Der Drang zu helfen, ist sehr groß. Doch leider können wir nicht wirklich mehr tun, als zu spenden.

Ich hoffe, dass das Team von I.S.A.R. Germany, das seine Leitstelle in der Feuerwache Stadtmitte hat, bald auch vor Ort helfen kann. Leider mussten die Männer mehr oder weniger unverrichteter Dinge zurückkehren. Grund war das fehlende Hilfeersuchen Japans.

Der „Was wäre, wenn…“ – Gedanke geht einem natürlich nach so einem unfassbaren Unglück durch den Kopf. Müssen wir jetzt nicht schnell dafür sorgen, dass die Zeit des Atomstroms schnell beendet wird? Und wie sieht unsere Energie der Zukunft aus? Das Thema Windkraft ist in diesem Zusammenhang dann wieder ein sehr lokales. In Kohlenhuck könnte ein Windpark entstehen. In den nächsten Wochen wird es sicher eine politische Entscheidung geben. Und als ehemaliger Markscheider beim Bergwerk West in Kamp-Lintfort kann ich natürlich nur sagen: Auch Kohle wird zumindest mittelfristig ein wichtiger Energielieferant bleiben.

Kommen wir noch einmal zurück zu Japan. Die Landesregierung hat beschlossen, als Ausdruck der Trauer und der Verbundenheit mit den Menschen zu einer Schweigeminute aufzurufen. Sie wird morgen, am Freitag, um 9.30 Uhr begangen. Auf diese Weise möchte das Land Nordrhein-Westfalen ein starkes Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls setzen. Wir machen mit! Bitte setzen auch Sie ein Zeichen!

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