D´r Zoch kütt – bestimmt!

Die Moerser Närrinnen und Narren zählen schon die Tage und Stunden bis „Altweiber“. Am Donnerstag, 3. März, geht es dann wieder los: Um 14 Uhr versuchen die Möhnen, mir den Rathausschlüssel abzunehmen. Ob es ihnen gelingen wird, weiß ich nicht. Ich bin auf jeden Fall gewappnet und gut vorbereitet. Noch mehr als sonst mussten Verwaltung und Kulturausschuss Grafschafter Karneval sich dieses Mal vorbereiten. Nach den Geschehnissen in Duisburg haben wir die neuen Standards für Sicherheit auch bei unserem Nelkensamstagszug zu spüren bekommen. Aber die beteiligten Institutionen haben sehr gut kooperiert. Am Donnerstagabend hat uns der Kreis Wesel als Aufsichtsbehörde bestätigt, „dass das Abstimmungsverfahren mit allen beteiligten Stellen im Sinne des Erlasses des Ministeriums für Inneres und Kommunales (MIK) NRW (…) ordnungsgemäß durchgeführt wurde“. Der Zug kann wortwörtlich kommen.

Ein positives Novum in diesem Jahr ist die Unterstützung unserer städtischen Tochtergesellschaft ENNI. Sie finanziert die beliebte Traditionsveranstaltung und sorgt aktiv für den Erhalt unseres Kulturgutes. Dafür sind die Mitglieder des Kulturausschusses und ich sehr dankbar. So hat der Grafschafter Karneval eine gute Zukunft, was den finanziellen Bereich angeht. Über den Nachwuchs oder genügend junge Jecken brauchen wir uns hier keine Sorgen zu machen. In dieser Session haben wir mit Prinz Danny I. und Prinzessin Susi I. ein besonders junges Prinzenpaar. Die beiden sind 24 und 25 Jahre alt. Ich denke, dass ihr Motto „Singen und Lachen lässt die Grafschaft erwachen“ voll aufgeht und den „Nerv“ der Narren trifft.

Gute Chancen sehe ich, dass der Zug trotz der Baustelle in der Homberger und Klever Straße seinen gewohnten Weg nehmen kann. Falls die Arbeiten bis dahin doch nicht abgeschlossen sein sollten, ist für eine Alternative gesorgt. Die Jecken brauchen sich also keine Sorgen zu machen. Einige Aktive des Kulturausschusses Grafschafter Karneval haben in den letzen Wochen bis in die Nacht für das gute Gelingen des Zuges gearbeitet. Und damit meine ich keinesfalls die Arbeit an der Theke bei den Karnevalssitzungen. Die ehrenamtliche Arbeit finde ich klasse. Hier wird nicht geredet, sondern angepackt. Und das ohne „Lohn“, und um den Moersern eine Freude zu bereiten.

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