Gute Ausstattung für gute Arbeit

Ziemlich großen Wirbel gab es in den letzten Wochen um die Moerser Feuerwehr. Das hat mich besonders getroffen, weil mir dieser Bereich besonders am Herzen liegt. Auslöser für die Diskussionen waren politische Auseinandersetzungen und ein Interview in einer Tageszeitung mit einem nicht namentlich genannten Feuerwehrmann. Zum einen muss ich klar sagen: Die Feuerwehr eignet sich nicht für politische Diskussionen. Auch wenn es einen politischen Beschluss gibt, die Feuerwehr von außen begutachten zu lassen, finde ich persönlich, dass dies nicht zwingend nötig ist. Die Frauen und Männer leisten sehr gute Arbeit, die sicherlich keine Bewertung benötigt.

Was mich noch mehr aufgeregt hat, war das Spiel der Zeitung mit den Ängsten der Bürgerinnen und Bürger. Dort wurde behauptet, dass Moers an der Sicherheit sparen würde. Dies stimmt keineswegs: In den letzten Jahren wurden 2,3 Millionen Euro für Fahrzeuge und 4,7 Millionen Euro in die Gebäude investiert. Auch die 600.000 Euro für die Ausstattung können sich sehen lassen. Ich habe bereits vor einigen Jahren gesagt: Wer gute und wichtige Arbeit leistet, braucht auch das richtige Werkzeug dafür.

Das Feuerwehrhaus für den Löschzug Hülsdonk ist ein weiteres Beispiel in der Leistungsbilanz. Der erste von insgesamt drei Bauabschnitten startet heute (Freitag, 4. Februar) mit dem offiziellen Spatenstich. Dieser Teil wird aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert. Die Baukosten sind mit 550.000 Euro veranschlagt. Wann das zweite und dritte Modul umgesetzt werden, ist noch nicht klar. Aber ich werde mich dafür einsetzen, dass wir auch hier mittelfristig handeln können. Weiter geht es übrigens mit dem Richtfest für die Feuerwache des Löschzugs Schwafheim. Wegen eines Wechsels bei der Baufirma ist es zu Verzögerungen gekommen, aber die Schwafheimer „Blauröcke“ können sich auf ein neues Domizil freuen. Auch in Repelen geht es weiter. Darüber freue ich mich sehr.

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