Neues Zeitalter für Bildung in Moers bricht bald an

Einen ersten Blick in das Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum konnte ich am Freitag, 22. Oktober, werfen. Vor dem offiziellen Beginn wollte ich mich noch einmal selbst von dem Erfolg der Umzüge und der Qualität der Räumlichkeiten überzeugen. Besonders beeindruckt hat mich erneut die moderne Architektur. Das Gebäude sorgt nicht nur für eine städtebauliche Aufwertung, sondern macht auch im Inneren viel her. Jeder Raum ist durch die ungewöhnliche Form des Gebäudes anders. Man kann sicher die Meinung haben: Das ist mir zu modern. Aber mir gefällt es sehr gut. Zumindest muss man sich gedanklich mit dem Gebäude auseinander setzen. Und das ist für einen Ort der Bildung wichtig.

Im Foyer wird man direkt von dem Namenspaten Hanns Dieter Hüsch begrüßt. Dort steht nicht nur eine Büste, sondern auch die große Wand steht ganz im Zeichen des bekannten Moerser Ehrenbürgers. Beim ersten Blick kommt man nicht direkt darauf, was zu sehen ist. Aber mit einem kleinen Trick erschließt sich das Kunstwerk komplett. Was dort zu sehen ist, möchte ich aber noch nicht verraten.

Bei meinem Rundgang habe ich die Leiterinnen der drei Einrichtungen des Bildungszentrums besucht: vhs, Bibliothek mit Stadtarchiv und Kulturbüro. Sie konnten mir bestätigen, dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Räumlichkeiten ein wenig eingelebt haben. Eine Mitarbeiterin sagte mir sogar, dass sie bereits im neuen Büro „angekommen“ ist. Während vhs und Kulturbüro schon ihre Arbeit aufnehmen konnten, müssen in der Bibliothek noch alle Medien an ihren richtigen Platz gestellt werden. Zudem laufen Tests für die neue Software und des automatischen Sortiersystems. Was mich als Chef der Verwaltung ein wenig stolz macht, ist der große Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Umzügen. Sie haben „alles gegeben“. Dafür kann ich zwar keine Gehaltserhöhungen geben, aber ein „dickes Dankeschön“ sagen.

Am 28. November können auch alle Moerserinnen und Moerser offiziell das neue Bildungszentrum begutachten. Ich bin mir sehr sicher, dass es künftig viele Besucherinnen und Besucher geben wird. Nicht nur die Schulen rundherum sorgen dafür, sondern auch die Barrierefreiheit aller Räume und natürlich grundsätzlich die Attraktivität des neuen Gebäudes. Wer bis dahin nicht warten kann: Bereits jetzt schon im Betrieb sind die vhs und das „Café Pilatus“. Dort kann man sich schon einen kleinen Einblick verschaffen.

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