24 Stunden für uns Moerser da

Diese Woche hat die Kräfte für Sicherheit und Ordnung in Moers schwer in Atem gehalten. Am Montagmittag, 12. Juli, zog eine schwere Sturmböe durch Moers. Besonders getroffen hat es einen Baumarkt und ein Fitnessstudio in der Franz-Haniel-Straße. Teile des Gebäudedaches haben sich über die Parkplätze und Straße verteilt. Einige Autos waren bis hin zum Totalschaden demoliert. Zum Glück ist die gefährliche Situation glimpflich abgelaufen. Es gab nur 5 leicht verletzte Personen – da kann man über einen Sachschaden hinwegsehen.

Seit Montag war die Moerser Feuerwehr 3 Tage auf den Straßen unterwegs. Rund 109 Einsätze gab es im Rahmen des Unterwetters am Montag. Am Mittwochabend kamen noch rund 28 hinzu. Vornehmlich mussten Bäume gesägt, Dächer gesichert und Keller ausgepumpt werden. Man kann sagen, dass die Wehrleute im Dauereinsatz waren. Aber auch die anderen Kräfte wie THW, Polizei und die Mitarbeitenden der Städtischen Betriebe zeigten großes Engagement. Für das umsichtige und schnelle Eingreifen bin ich sehr dankbar. Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig unsere Feuerwehr ist. Dies werde ich weiterhin gegenüber den Leuten tun, die nach Sparmaßnahmen in diesem Bereich rufen. Sicherheit gibt es nämlich nicht für „lau“ – um es mal salopp auszudrücken.

Alles stehen und liegen lassen mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die direkt von ihren Arbeitsplätzen oder von zu Hause zu den Einsätzen gestartet sind. Ich bin froh, dass wir über so viele verantwortungsvolle Moerserinnen und Moerser verfügen, die sich ehrenamtlich in Feuerwehr oder ähnlichen Organisationen engagieren. Froh bin ich auch über die nicht minder verantwortungsvollen Arbeitgeber, die ihre Leute ihren wertvollen Dienst verrichten lassen. Die Moerserinnen und Moerser haben ein großes soziales Gewissen. Und darauf bin ich als Bürgermeister sehr stolz!

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