Es geht um Ihre Straßen, Ihre Schulen, Ihre Kitas, Ihre Jugendzentren, Ihr Schlosstheater, Ihren Fußballplatz, Ihre Spielplätze, Ihr Bad, Ihre Turnhalle, Ihre Gebühren. Diese Liste könnte ich jetzt noch lange fortsetzen. Fakt ist: Was der Rat der Stadt demnächst beschließt, könnte Sie direkt betreffen. Unser Haushalt ist nämlich Ihr Haushalt! Und deshalb interessiert mich Ihre Meinung. Das ist nicht nur reines Interesse, sondern ich möchte versuchen, Ihre Vorschläge zu unseren Vorschlägen zu machen. Zumindest will ich Ihre Anregungen beantworten, Ihnen erklären, was geht und was nicht geht.
Zum Hintergrund: Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, durch Gesetze der Bundesregierung und der Landesregierung und durch die Kreisumlage ist der Haushalt der Stadt Moers in eine kritische Situation gekommen. Die Einnahmen reichen nicht mehr aus, die Ausgaben zu decken. Dabei waren wir bis vor zwei Jahren sogar noch zuversichtlich, bald Schulden tilgen zu können. Wir müssen also sparen und alles überprüfen, damit wir in Zukunft wieder einen ausgeglichenen Haushalt bekommen.
Am 10. Februar wird der Kämmerer in der Ratssitzung seine Vorstellungen möglicher Einsparungen darlegen. Die Verwaltung hat Vorschläge vorbereitet, die vielleicht nicht jedem gefallen werden. Danach wird die Politik beraten, welchen Maßnahmen sie folgen wird, oder ob es andere Ansätze gibt. Es ist also der richtige Zeitpunkt für die Bürgerinnen und Bürger, an diesem Konzept mitzuwirken. Da wir ja mittlerweile über vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten zum Beispiel über unsere Homepage verfügen, wollen wir Sie hier befragen und einbinden. Schließlich sind Sie nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Experten. Deshalb bitte ich um Ihre Mitarbeit!
Was halten Sie für richtig? Was ist notwendig? Welche Sparvorschläge haben Sie? Wo dürfen wir auf gar keinen Fall den Rotstift ansetzen?
Ich werde versuchen, möglichst schnell Antworten auf ernstgemeinte Vorschläge zu geben.




Stadt Moers