Hilfe für Haiti aus Moers

Sehr beeindruckt war ich am vergangenen Mittwoch (20. Januar) bei einem Besuch des Löschzuges Stadtmitte in der Essenberger Straße. Dort hat die international tätige Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany ihr mobiles Lagezentrum aufgebaut. Löschzugführer Ulrich Boos hatte den Kolleginnen und Kollegen spontan einen Raum für ihre wichtige Arbeit angeboten. 30 Mitglieder der Organisation, davon zwei Moerser, sind zurzeit in Haiti im Einsatz.

Nicht nur in der Karibik geben die ehrenamtlichen Kräfte alles Menschenmögliche, sondern auch hier in Moers an den „Schalthebeln“. Teilweise kommen die Männer und Frauen direkt von der Arbeit zum Lagezentrum. Mir hat imponiert, wie schnell und gut die Moerser Feuerwehr und die I.S.A.R. zusammenarbeiten. Besondere Hochachtung habe ich aber vor dem Einsatz der Mitglieder in Haiti. Die Lage dort ist nicht ungefährlich und die Belastungen des Teams sind sehr groß. Ich hoffe und drücke fest die Daumen, dass alle heil und gesund wieder zurück nach Hause kehren. Wer hier wieder mal über das Wetter oder andere Kleinigkeiten meckert, sollte sich einfach mal solche Situationen vor Augen führen und dankbar sein, hier leben zu können.

Ein I.S.A.R.-Mitglied bedankte sich bei mir für die Unterstützung durch die Moerser Feuerwehr und durch die Stadt. Es freut mich natürlich, dass wir auch ein wenig helfen konnten. Aber mir ist erneut bewusst geworden, dass schnelle Hilfe nicht kostenlos ist. Selbst wenn nichts passiert, muss man eine Infrastruktur vorhalten und im entscheidenden Moment zur Verfügung stellen. Darüber sollte jeder nachdenken, der über die Kosten bei der Feuerwehr und ähnlichen Institutionen diskutieren will. Womit wir beim leidigen Thema Geld wären: Die I.S.A.R. benötigt noch dringend Spenden für die Refinanzierung des Einsatzes. Deshalb möchte ich alle Moerserinnen und Moerser um Hilfe bitten. Die Bankverbindungen sind auf der I.S.A.R.-Webseite zu finden.

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