Weihnachtsgrußwort von Bürgermeister Norbert Ballhaus

Es fällt mir als Bürgermeister der Stadt Moers nach diesem turbulenten Jahr 2009 schon ein wenig schwer, zur Ruhe zu kommen. Viele Themen haben mich und auch die Bürgerinnen und Bürger bewegt. Stellvertretend möchte ich die Stadtentwicklung mit vielen Sanierungen und Neubauten, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die Kommunalwahlen nennen.

Moers hat sich in diesem Jahr als „Stadt im Umbruch“ präsentiert. An vielen Stellen geschieht Richtungsweisendes.

  • Schloss und Musikschule werden saniert,
  • das Bahnhofsumfeld neu gestaltet,
  • Schulen und Straßen instandgesetzt,
  • ein neues Bildungszentrum mit Volkshochschule und Bibliothek gebaut.

Auf die Ergebnisse können sich die Moerserinnen und Moerser freuen. Sie bringen unsere Stadt voran. Anfang 2010 entscheidet sich außerdem, ob es ein kleines, aber feines Einkaufszentrum am Kö geben wird, das wichtige Impulse für die gesamte Innenstadt geben könnte. Wir können uns also auf das neue Jahr freuen. Auch die vielen Events im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 geben Anlass zur Vorfreude.

Über allem schwebt allerdings die unsichere Haushaltslage der Stadt. Während wir Ende 2008 noch guten Mutes waren, mit dem ersten genehmigten Haushalt seit vielen Jahren für die Zukunft gewappnet zu sein, so müssen wir heute erkennen: Wir sind es nicht! Die nicht kalkulierbaren Millionenausfälle bei den Steuern, die unerwarteten Zusatzkosten im Jugend- und Sozialbereich und der starke Anstieg der Abgaben an den Kreis Wesel (Kreisumlage) bringen uns in eine echte Notsituation. Wir setzen alles daran, dass wir diese in den Griff bekommen. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger möglichst wenig darunter leiden. Wir werden sparen, brauchen aber dringend wieder Einnahmehöhen wie in den letzten Jahren, damit die Kehrtwende erreicht wird.

Diese für mich unbefriedigende Situation überlagert auch das – persönlich betrachtet – positivste Ereignis des Jahres 2009: meine Wiederwahl zum Bürgermeister der Stadt Moers. Für das deutliche Ergebnis möchte ich mich noch einmal bedanken. Es bedeutet für mich Anerkennung und Ansporn zugleich. Den Ansporn sehe ich vor allem darin, die Haushaltskrise zu meistern und unsere Stadt trotzdem noch ein wenig lebens- und liebenswerter zu machen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes und erholsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2010!

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