Die Hochschulpräsidentin zu Besuch: sympathisch, offen und kompetent

„Moers gehört zu uns, und wir gehören zu Moers.“ Diesen Satz habe ich als Bürgermeister natürlich gerne gehört. Geäußert hat ihn die Präsidentin der neuen Hochschule Rhein-Waal, Prof. Dr. Marie-Louise Klotz, als sie mich am Montag (2. November) besucht hat. Dieses Bekenntnis gefällt mir nicht, weil ich mich „gebauchpinselt“ fühle. Die Aussage ist wichtig, weil die Enttäuschung über die (falsche!) Standortvergabe immer noch groß ist. Wir – die „wir4“-Städte mit „Zechen-Geschichte“ (Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg) – hatten uns mit einem schlüssigen Konzept beworben. Dass Kleve – nicht unbedingt als Zechenstandort bekannt – mit Kamp-Lintfort als „Zweigstelle“ den Zuschlag bekam, ist immer noch unverständlich. Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass wir sehr verschnupft waren.

Ich möchte aber nach vorne blicken. Natürlich wollen wir ein guter Partner in der Region sein. Aus diesem Grund habe ich Frau Prof. Dr. Klotz zu diesem Kennenlern-Termin ins Rathaus eingeladen. Es war ein gutes Gespräch mit einem konstruktiven Austausch. Die Hochschulpräsidentin ist eine sympathische, offene und kompetente Frau – so meiner erster Eindruck. Ich habe versprochen, dass wir gerne bei Bedarf Kontakte vermitteln, mit denen wir den Studenten helfen können. Beim Blick auf die Unternehmen in unserer Stadt kommen sicher einige in Frage – zum Beispiel Dr. Oetker, Sasol oder das benachbarte „Kerrygold“. Dieses Angebot nahm die Präsidentin dankend an.

Sehr positiv aufgenommen hat sie unser bereits gezeigtes Engagement. Wir („wir4“) haben beispielsweise einen Förderverein gegründet, und es gibt einen umfangreichen Internetservice. Hier haben wir wichtige Infos zu den Themen Wohnen, Verkehrsanbindung, Studieren mit Kind, Nachtleben oder Studentenjobs zusammengestellt. Anlehnend an das Bekenntnis von Prof. Dr. Marie-Louise Klotz kann ich nur sagen: Die Hochschule Rhein-Waal gehört zu uns, und wir gehören zur Hochschule Rhein-Waal.

Einen Kommentar schreiben

Schön wäre es, wenn Sie Ihre Beiträge so gestalten, dass auch die Interessen behinderter Menschen berücksichtigt werden. Wie dies geht, sagen wir Ihnen auf unserer Seite "Ihr Beitrag zur Barrierefreiheit".

Felder mit einem * sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

Kommentarformular


Teilen Sie uns bei:

.