Meilenstein für den Spitzensport in Moers

Bonn – Tauberbischofsheim – Moers. Diese drei Städte wird man künftig in einem Atemzug nennen, wenn es ums Fechten auf internationalem Top-Niveau geht. Einen guten Namen hat der Fechtclub Moers 1950 e.V. ja schon sehr lange. Nicht zuletzt die Erfolge des Olympiasiegers Benjamin Kleibrink und aktuell von Natascha Gollan, die bei der Junioren-Europameisterschaft startet, sind Beweise genug. Beide stammen aus der Moerser Talentschmiede. Seit letzten Mittwoch (7. Oktober) ist Moers „Landesleistungsstützpunkt Florettfechten im besonderen Landesinteresse„. Der Präsident des Rheinischen Fechterbunds hat die Urkunde überreicht. Nachdem wir als Stadt seit 2 Jahren 300.000 Euro für den Bau eines dringend benötigten Trainingszentrums quasi bereithalten, steht mit dieser Auszeichnung der lange erhofften Förderung durch das Land nichts mehr im Wege. Die Halle kommt (auf dem Gelände des Tennisclubs 08) – das steht für mich fest.

Jetzt könnte man sagen: „Na und, ist doch nur Fechten und nicht Fußball!“ Spitzensport in Moers ist aber eben nicht Fußball, sondern neben Volleyball unter anderem der Fechtsport. Darauf können wir stolz sein. Diese Entscheidung ist ein weiterer Baustein für die Entwicklung der Sportstadt Moers. Ich habe vor ein paar Wochen bereits drüber geschrieben. Und ich werde die nächsten Schritte sicher auch wieder kommentieren. Im Tennis und Tanzen sind wir ja auch schon stark, und gute Neuigkeiten gibt es beim Handball, wo sich die Junioren zur Handballsportgemeinschaft formiert haben. Diese Entwicklung müssen wir weiter stärken.

Zurück zum Fechten: Das großartige Engagement der Verantwortlichen kann man gar nicht genug loben. Beim Fechtclub Moers stimmt einfach alles. Wie man hört, nimmt auch die selbst gestaltete Cafeteria bei Turnieren einen internationalen Spitzenplatz ein ;-) . Klar ist, dass bei so professionellen Strukturen auch die Sponsoren gerne dabei sind. Die auf „unruhiger See“ befindliche Sparkasse am Niederrhein möchte ich da besonders hervorheben. Und letztlich lebt der Verein das vor, was ich schon als Schlüssel zum Erfolg bezeichnet habe: gemeinsame Stärke durch die Kooperation zweier Vereine. So muss es sein!

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