Magath geht – Krämer bleibt!

Geht Magath zu Schalke? Diese Frage ist nun hinlänglich beantwortet. Es gibt zurzeit aber auch eine andere personelle Frage, die viel wichtiger für Moers ist. Stefan Krämer, Geschäftsführer der ENNI, bleibt hier und wechselt nicht zur Dortmunder Energie- und Wasserversorgung DEW 21. Neben persönlichen Gründen ist der Schritt darin begründet, dass ENNI durch Kooperation mit den Stadtwerken Dinslaken ihren räumlichen Wirkungsbereich erweitert. Ein Geschäftsführer von solchem Kaliber braucht und liebt solche Herausforderungen.

Stefan Krämer hat das Unternehmen innerhalb weniger Jahre modernisiert und durch die Ausweitung auf neue Geschäftsfelder auf sehr solide Beine gestellt. In dieser Zeit hat er zudem die Gewinne deutlich gesteigert. Und das bei unterdurchschnittlichen Preisen! Hinzu kommen eine hohe Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit sowie eine hohe Akzeptanz des Unternehmens in der Region. Zudem engagiert sich ENNI stark für Vereine und Einrichtungen in Moers und Umgebung.

Eigentlich könnte man als Geschäftsführer dieses Unternehmens zufrieden sein und ganz entspannt auf die Erfolge blicken. Aber Stefan Krämer ist ein Mann, der die Herausforderung braucht. Um ein Bild zu gebrauchen: Oben auf dem Berg hat er nach weiteren Gipfeln Ausschau gehalten. Und tatsächlich hat er in der Nachbarstadt Dinslaken einen gefunden – nämlich in Form der Stadtwerke Dinslaken. Am Mittwoch (24. Juni) haben die beiden Energieversorger ihre Kooperation auf breiter Basis bekanntgegeben. Wenn auch diese Tatsache für viele überraschend kam, war dies fast schon zu erwarten. Denn mit dem Biomasse-Heizkraftwerk und der Fernwärme gab es bereits schon zwei gemeinsame Projekte. Und die Zusammenarbeit klappte hervorragend. Mit der weitreichenden Kooperation wird die Zusammenarbeit auf ein höheres Level gehoben. Das ist ein sehr positives Signal für die Region und ernorm wichtig für die Menschen hier.

Das gemeinsame Vorgehen bietet drei entscheidende Vorteile:

  1. Preisstabilität für die Bürgerinnen und Bürger beider Städte
  2. Sicherung der Arbeitsplätze in beiden Unternehmen
  3. Stärkung und Unabhängigkeit der beiden Energieversorger in Bezug auf die „Stromriesen“

Diese Kooperation zeigt, dass am Niederrhein das Kirchturmdenken endgültig out ist. Und manchmal ist es eben gut, wenn der Trainer bleibt.

1 Kommentar

  1. Balu-Weiß schreibt am 29. Juni 2009 um 09:50

    Aber Magath wird mit Schalke Meister und Krämer ist nur Regionalliga ;-)).

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