Sie werden das Bahnhofsumfeld nicht wiedererkennen

In Moers rollen wieder die Bagger – und das ist auch gut so! Rund um den Bahnhof setzen wir in den nächsten 2 Jahren einen wichtigen Baustein des „Masterplans Innenstadt“ um. Dort werden die Straßen deutlich verbessert und leistungsfähiger. Zum Beispiel entspannt sich die Situation für alle Verkehrsteilnehmer bald durch eine neue Geradeausfahrspur auf der Xantener/Klever Straße und eine neue Linksabbiegespur in der Homberger Richtung Xantener Straße. Gleichzeitig ist das eine wichtige Vorbereitung für die nächste große Maßnahme: die Sperrung des Neuen Walls. Dies gehört ebenfalls zum Masterplan, den der Rat der Stadt im September 2006 beschlossen hatte.

Auch wenn man es derzeit noch nicht merkt, sondern natürlich nur die vielen Baustellen wahrnimmt: Wir arbeiten mit Hochdruck an der Zukunft unserer Stadt! Wenn im Jahr 2011 die Straßen neu gestaltet sind, werden Sie das Bahnhofsumfeld nicht wiedererkennen – und das im positiven Sinne. Auch mit der neuen Busumsteigeanlage in der Vinzenzstraße, der Verlängerung des Grafschafter Rad- und Wanderwegs und der Komplettierung des Blindenleitsystems setzten wir die richtigen Zeichen.

Wie bei Renovierungen im privaten Bereich oder bei Umzügen, muss man leider die eine oder andere Unannehmlichkeit in Kauf nehmen. Wir leben quasi rund um den Bahnhof „aus Umzugskisten“ und „tragen Dreck durch die Wohnung“. Wir versuchen natürlich, die Behinderungen im Straßenverkehr soweit es geht im erträglichen Rahmen zu halten, können aber sicher nicht verhindern, dass Sie sich vielleicht hin und wieder „über die vielen Baustellen“ ärgern. Betroffen sind Teile der Klever, Xantener, Homberger und Essenberger Straße sowie die Vinzenzstraße. Ein Zweirichtungsverkehr kann aber während der gesamten Bauzeit gewährleistet werden.

Für mich ist derzeit die wichtigste Erkenntnis: In Moers tut sich was! Wir wappnen uns für die Zukunft! Und das war erst der Anfang…

2 Kommentare

  1. Steffi71 schreibt am 15. Mai 2009 um 14:25

    Lieber Herr Bürgermeister,

    ich finde es gut, dass sich in Moers etwas tut. Aber hätte man nicht einzelne Abschnitte so angehen können, daß nicht die halbe Stadt eine Großbaustelle ist? Überall wird gleichzeitig gebuddelt. Auch wenn es vielleicht nicht immer die Stadt ist, müsste man das meines Erachtens ein bisschen anders koordinieren.

    Steffi

  2. Norbert Ballhaus schreibt am 18. Mai 2009 um 16:10

    Liebe Steffi,

    bei der Stadtverwaltung Moers gibt es selbstverständlich ein Baustellenmanagement, das eine Jahresübersicht über alle städtischen Baustellen enthält. Leider können wir die Baustellen der Versorgungsträger wie ENNI oder Fernwärme hier nicht darstellen – und auch nicht beeinflussen. Außerdem sind Notfälle nicht selten und nicht planbar. Aufgrund der Größe des Projekts am Bahnhof sind zeitliche Überschneidungen nicht zu vermeiden. Insgesamt ist es unser Ziel, die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes so schnell wie möglich abzuschließen und nicht über mehrere Jahre zu ziehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Norbert Ballhaus

Einen Kommentar schreiben

Schön wäre es, wenn Sie Ihre Beiträge so gestalten, dass auch die Interessen behinderter Menschen berücksichtigt werden. Wie dies geht, sagen wir Ihnen auf unserer Seite "Ihr Beitrag zur Barrierefreiheit".

Felder mit einem * sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

Kommentarformular


Teilen Sie uns bei:

.