Eine historische Entscheidung für Moers

Der 1. April 2009 war ein wichtiger Tag für Moers: Die Mitglieder des Rates beschlossen einstimmig, dem Bieter HOCHTIEF den Zuschlag in dem Vergabeverfahren zu geben. Das war eine gute Entscheidung – nicht deshalb, weil ich das Unternehmen bevorzugt hätte, sondern weil wir in dem Verfahren jetzt weiterkommen. Ich denke, man kann ohne Übertreibung von einer historischen Entscheidung für Moers sprechen – vergleichbar mit der damaligen, die Altstadt zu sanieren. Konkret bedeutet das: Wir – Bürger und Mitarbeiter – bekommen ein saniertes Altes Rathaus, ein neues Gebäude daneben und ein Bildungszentrum mit vhs und Zentralbibliothek.

Zu den Beschlüssen des Verwaltungsgerichts Düsseldorf und Oberverwaltungsgerichts Münster möchte ich noch folgendes anmerken: Der Ausgang der Gerichtsverfahren hat gezeigt, dass die Verwaltung von Anfang bis Ende ein rechtlich einwandfreies Verfahren durchgeführt hat. Wir haben sauber gearbeitet und deshalb Recht bekommen. Die Verwaltung hat die Entscheidung des Rates korrekt umgesetzt.

Die Bürgerinnen und Bürger erhalten nun an zentraler Stelle ein modernes und städtebaulich bedeutsames Gebäude. Zudem wird der Wunsch vieler Moerserinnen und Moerser, das Alte Rathaus zu erhalten, umgesetzt. Das neue Bildungszentrum in der Wilhem-Schroeder-Straße bringt ebenso einige Vorteile. Die Bauruine des ehemaligen Hallenbades verschwindet, die umliegenden Schulen haben kurze Wege zu den dortigen Einrichtungen und viele Leistungen kommen „aus einer Hand“.

Jetzt muss nur noch die „Rügefrist“ des Beschlusses von 14 Tagen abgewartet werden, und ich kann den Vertrag unterzeichnen. Dann ist auch die Vorstellung der Pläne rechtlich möglich. Dazu hatten weder die Stadt noch die beiden verbleibenden Bieter die Möglichkeit. Eine Veröffentlichung hätte das Vergabeverfahren gefährdet.

Ich freue mich sehr, die Pläne von HOCHTIEF bald endlich einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können. Eine Ausstellung für Ende April ist bereits in Vorbereitung. Danach gibt es auch die Möglichkeit, gute Ideen in die weiteren Planungen einfließen zu lassen.

Als ich vor fast viereinhalb Jahren die Diskussionen über die Zukunft der Verwaltungsgebäude angestoßen habe, war es mir wichtig eine praktikable, wirtschaftliche und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter taugliche Lösung zu finden. Dies ist nun mit dem Ratsbeschluss gelungen. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

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