Niemals geht man so ganz…

Ein kleiner Schock war es zugegebenermaßen schon, als mich ENNI-Geschäftsführer Stefan Krämer am Anfang der Woche über seinen Wechsel zur DEW21 informierte. Er übernimmt bei der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung den Vorsitz der Geschäftsführung. Wie beim Fußball muss man auch im kommunalen Bereich die Angst haben, dass gute Männer – und natürlich auch Frauen – aus kleinen „Vereinen“ eine Herausforderung bei großen „Clubs“ annehmen. Stefan Krämer wird den „Verein“ Moers jedoch nicht im Zorn verlassen – das Angebot aus Dortmund war schlichtweg zu attraktiv. Ich selbst würde sicher nicht anders handeln.

Nach seiner beeindruckenden Karriere im Energiegeschäft hat Krämer seit 2003 viel Hervorragendes für das Unternehmen und für die Stadt geleistet. Beispielsweise konnte er den Umsatz bei ENNI fast verdoppeln – und das bei attraktiven Preisen für die Kundinnen und Kunden. Mit seinem konsequenten Kurs hat er das Unternehmen positiv ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Auch in seinem zweiten „Job“ als Vorstandsvorsitzender des Städtischen Betriebe Moers konnte er einiges für Moers und den „Konzern Stadt“ bewegen.

Ich wünsche Stefan Krämer für seine künftige Tätigkeit viel Glück. Gerne denke ich an die Eröffnung der Traglufthalle im Solimare zurück. Als Bürgermeister würde ich mich aber natürlich freuen, wenn er uns trotz des künftigen längeren Fahrtweges als Moerser erhalten bleiben würde. Nun geht es aber für uns in Moers vordringlich um die Aufgabe, eine Nachfolge zu finden. Denn Mitgeschäftsführer Ditmar Jakobs geht im April in den wohlverdienten Ruhestand. Ich bin mir sicher, dass wir einen geeigneten und passenden Nachfolger finden werden. Aber es gibt natürlich keinen zweiten Stefan Krämer.

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