Moers geht baden – dank Traglufthalle auch im Winter

Auf die Plätze, fertig, los! Am morgigen Samstag (14. Februar) ist es soweit: die Traglufthalle im Solimare wird noch einmal ganz offiziell eröffnet. Sie ermöglicht bereits seit Dezember letzten Jahres übergangsweise das überdachte Schwimmen in Moers – und das bei jedem Wetter. Wie sich zeigt, hat die Lösung den Praxistest mehr als bestanden. Schon nach wenigen Wochen des Betriebes ist klar, dass es eine gute Entscheidung für Vereine, Schulen und letztendlich alle Bürger war. Die Halle ist ein sehr attraktives Provisorium, weil es den Ansprüchen verschiedenster Zielgruppen gerecht wird.

Viele Schwimmerinnen und Schwimmer, mit denen ich gesprochen habe, sind sehr zufrieden mit der Halle. Besonders von den Vereinen kam bereits ein „dickes Lob“. Die Mitglieder sind froh, dass sie auf die 50-Meter-Bahnen zurückgreifen können. Das ist sicherlich eine Verbesserung gegenüber der früheren Situation.

Die Traglufthalle besteht aus Kunststoff-Gittergewebe, das über eine Stahlkonstruktion und sogenannte Sprenganker mit dem Fundament verbunden ist. Auf rund 1.600 Quadratmetern überspannt die Hülle das ehemalige Freibadebecken im Solimare und ragt zehn Meter in die Höhe. Der Umbau umfasste 3 wesentliche Eckpfeiler: Das 50-Meter-Sportbecken erhielt auf halber Länge einen Nichtschwimmerbereich mit einer Wassertiefe von 1,25 Metern. Ein Bereich des ehemaligen Aktivariums wurde saniert und bekam Umkleide- und Duschräume, die über einen „Tigergang“ mit der Halle verbunden sind. Letztlich bildet eine riesige, mit 10.000 Kubikmetern Luft gefüllte Plane den Körper.

Besonders freut es mich als Vater, dass die ENNI jetzt auch jeden Samstag ein besonderes Angebot für Familien und gerade für Kinder macht. Das macht die Sache komplett. Insgesamt ist die Traglufthalle eine lohnende Investition.

Man sieht: Auch in der Übergangszeit bis zur Fertigstellung das neuen Sportzentrums Rheinkamp wird Schwimmen in Moers ermöglicht. Besonders wichtig ist mir, dass auch alle 3 Nutzergruppen auf ihre Kosten kommen: Schulen, Vereine und private Schwimmfans. Und das Beste ist: Die heiß ersehnte Uhr hängt auch in der Traglufthalle. (Dies ist ein Hinweis an denjenigen, der die gute Anregung dafür gegeben hat.) 😉

0 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. Moers - Blog - 13 Feb 2009 schreibt am 25. September 2009 um 00:11

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