„Das Wunder von Moers“ oder kinderfreundliche Zeiten in der Grafenstadt

Am Montag, 25. August, war ich in der Emanuel-Felke-Schule in Repelen zur Einweihung des OGATA-Gebäudes zu Gast. Die 54 Jungen und Mädchen besitzen nun einen schönen und praktischen Platz zum Spielen und Lernen. Dort habe ich wieder einmal gesehen, dass wir auf einem guten Weg in Bezug auf die Zukunft unserer Stadt sind. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat von John F. Kennedy ein. Er soll einmal gesagt haben: „Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die teurer ist als Bildung: Keine Bildung!“ Ich finde, das passt sehr gut auf Kommunen und natürlich auf Moers. Allerdings würde ich es positiver formulieren: Jeder Cent, der in die Ausbildung und Förderung unserer Kinder fließt, ist sehr gut angelegt.

Allein im Bereich des „Offenen Ganztags“ werden in Moers rund 10 Millionen Euro ausgegeben. Das Land steuert ungefähr 4,9 Millionen bei. Das zentrale gebäudemanagement der Stadt Moers (zgm) plant und errichtet Gebäude und Pavillons, damit die wichtige pädagogische und soziale Betreuung von Grundschulkindern sichergestellt werden kann. Die offene Ganztagsschule nimmt immens wichtige Aufgaben war. Die Mitarbeitenden der jeweiligen Träger haben eine hohe Verantwortung. Von den 3.718 Grundschülern in Moers nehmen 1.375 Kinder am Offenen Ganztag teil. Das sind fast 37 Prozent. Ich gehe davon aus, dass der Bedarf noch steigen wird.

Auch in den Bereichen der Schulsanierung, der Schadstoffbekämpfung, der Herstellung von Barrierefreiheit und der Sicherstellung des Brandschutzes geht es weiter voran. Die eigens zu diesem Zweck gegründete Projektgesellschaft Schulsanierung Moers mbH – PRO:SA macht sich dafür stark. Sie wurde 2007 gegründet, um schnell und unkompliziert Moerser Schulen „auf Vordermann“ zu bringen. Allein die Baukosten der so genannten 1. Phase sind mit rund 27,4 Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt werden 22 Moerser Schulen innerhalb von 10 Jahren saniert. Das Volumen aller Maßnahmen beträgt rund 60 Millionen Euro. Das ist eine „schöne Stange Geld“ die aus den Töpfen von zgm und PRO:SA an die Handwerker und Baufirmen geht. Vor allem werden die Aufträge an Moerser und regionale Unternehmen vergeben. Ein schöner und gewünschter Nebeneffekt bei der Bemühung um die gute Zukunft unserer Kinder ist dabei die Stärkung der heimischen Wirtschaft.

Als ich bei OGATA-Einweihung der Emanuel-Felke-Schule in Repelen zu Gast war, sprach Pfarrer Uwe-Jens Bratkus-Fünderich humorvoll vom „Wunder von Moers“ Damit meinte er das Umdenken in der Stadt, was den Focus von früheren Investitionen und Bemühungen mehr auf die Bereiche Schule und Kindergarten gelenkt hat. Ich denke, Moers war nie „kinderunfreundlich“. Allein die Mitarbeitenden in den heutigen Fachbereichen „Jugend und Soziales“ und „Schule und Sport“ sowie der Erste Beigeordnete Hans-Gerhard Rötters haben sich jahrelang und jahrzehntelang sehr engagiert für das Wohl der jüngeren Generation eingesetzt – und sie tun es immer noch voller Elan. Allerdings sind die die Prämissen heute ein wenig anders gesetzt: Bildung und Kinder stehen nun ganz oben auf der Rangliste. Und das ist auch gut so! Ob das ein Wunder ist oder das Ergebnis politischer Anstrengungen, darf jeder für sich entscheiden. Fakt ist, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Übrigens: „Wunder gibt es immer wieder…“ Das Nächste können wir am Dienstag, 2. September, bestaunen. Dann weihen wir die Räume für den „Offenen Ganztag“ in der Grundschule Eick-West ein.

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  1. Casino 1243032997 schreibt am 23. Mai 2009 um 00:01

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